Daniela Steffen-Oschkinat
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Infoveranstaltung “Elektronische Patientenakte (ePA)“

22. Juni 2026
Barrierefreie Info-Veranstaltung in Einfacher Sprache
Was ist die elektronische Patientenakte (ePA)? Wie funktioniert sie?
Das Gesundheitssystem in Deutschland wird digitaler. Seit Anfang 2025 gibt es die „Elektronische Patientenakte für alle“. Das heißt, alle gesetzlich Versicherten haben automatisch eine eingerichtete elektronische Patientenakte (ePA). Wer das nicht möchte, muss aktiv widersprechen. Wer nicht widerspricht und die ePA auch nicht aktiv nutzt, kann seine eigenen Gesundheitsdaten nicht steuern. Wer sich hingegen Zugang zu seiner ePA verschafft, kann die eigenen Daten einsehen und auch bestimmen, wer sie darüber hinaus sehen darf.
Deshalb ist es wichtig, sich zu informieren. Denn Behandler*innen erhalten Zugang zu allen Gesundheitsdaten, unabhängig davon, ob sie für die jeweilige Behandlung wichtig sind. Die ePA soll den Austausch von Gesundheitsdaten und damit auch die gesundheitliche Versorgung verbessern. Die Barrieren zur aktiven Nutzung der ePA sind jedoch hoch.
Deshalb hat Gesundheit 25* eine inklusive Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem Projektbüro der TI-Modellregion Hamburg & Umland (TIMO) durchgeführt.
Sie fand am 18. Juni 2026 in der Kirche St. Nicolaus Alsterdorf statt. Die Besucher*innen konnten sich über Fragen informieren wie z.B.:
- Was ist die elektronische Patientenakte (ePA)?
- Wie kann jeder Mensch die ePA nutzen?
- Muss man die ePA nutzen?
- Welche Vorteile bringt die ePA?
- Welche Hürden gibt es bei der Nutzung der ePA?
- Wo finde ich Unterstützung bei den Einstellungen zur Nutzung der ePA?
- Wer kann wie bevollmächtigt werden, die ePA für Menschen mit Behinderungen zu nutzen?
Hier finden Sie den Vortrag, der auf der Veranstaltung gehalten wurde und der viele wichtige Informationen rund um die ePA enthält.
Ziel war es, ein Grundverständnis zur ePA zu vermitteln sowie den Zugang und die aktive Nutzung der ePA zu erleichtern. Neben dem Vortrag gab es ausreichend Raum für Diskussion, Fragen und regen Austausch.
Die Veranstaltung wurde in einfacher, leicht verständlicher Sprache durchgeführt. Es gab zudem eine Simultanübersetzung in Leichter Sprache und Gebärdensprachdolmetscher*innen vor Ort.
Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

